Ich vermittle einen leichten Zugang zum Thema Sexualität und kreiere so einen unverkrampften und sicheren Umgang mit diesem Thema.
Die Sexualität hat viele Facetten – entsprechend vielfältig und zugleich individuell ist meine Vorgehensweise. Dabei lade ich dazu ein, neue Wege zu beschreiten, um die Ecke zu denken und die Perspektive zu wechseln. Ich arbeite mit verschiedenen Materialien, Medien und Methoden. Den Schwerpunkt meiner Arbeit lege ich auf die positive, stärkende Seite der Sexualität und begegne meinem Gegenüber wertschätzend und offen. Ich vermittle einen leichten Zugang zum Thema Sexualität und kreiere so einen unverkrampften und sicheren Umgang mit diesem Thema.
Angebot
Ich biete Aufklärungsunterricht an Schulen und Institutionen für verschiedenste Altersgruppen an.
Schuleinsätze
Als Sexualpädagogin ist mir die Aufklärung bei den Themen Gefühle, Körper und Sexualität eine Herzensangelegenheit.
Jedes Kind sollte das Recht haben über die Vielseitigkeit der Sexualität aufgeklärt zu sein. Ich plane Schuleinsätze von 2 Lektionen bis zu ganzen Themenwochen; dies bereits ab der Kindergartenstufe bis zur Berufsschule. Auf Wunsch und nach Kapazitätsabsprache kann ich auch im Team mit einem Mann diese Lektionen durchführen.
Sexualpädagogische Beratung
Für Sexualpädagogische Beratungen organisiere ich Workshops, Fortbildungen, Vorträge und Einzel-/Gruppenberatungen für Fachkräfte, Eltern, Jugendliche und Kinder.
Ich plane regelmässig Workshops zu verschiedensten Themen. Sei es ein Abend für Ladies, die ihr Geschlecht besser kennenlernen möchten, für eine Gruppe von Jugendlichen um Antworten auf ihre offenen Fragen geben, oder auch Events während denen ich Männern die weibliche Sexualität und Lust näher bringe.
Mein Ziel ist es bei jedem sexualpädagogischen Einsatz in meinem Gegenüber ein Feuer zu entfachen und die Menschen zu animieren, sich mit dem Thema und der eigenen Sexualität auseinanderzusetzen.
Schon während der Ausbildung zur Sexualpädagogin am ISP- (Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie in Zürich) wurde mir schnell bewusst, wie wichtig diese Tätigkeit ist und wie stark mein Herz dafür schlägt. Nun arbeite ich als Selbstständige mit viel Enthusiasmus und Freude am Thema. Mein Ziel ist es bei jedem sexualpädagogischen Einsatz in meinem Gegenüber ein Feuer zu entfachen und die Menschen zu animieren, sich mit dem Thema und der eigenen Sexualität auseinanderzusetzen.
Ich lebe in der Stadt Zürich und bin täglich irgendwo am See unterwegs, weil ich die Nähe zum Wasser liebe. Beruflich bin ich in Zürich, aber auch gerne in anderen Kantonen, aktiv.
Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit meinen Freunden, Familie und meiner Hündin Pepa (die auf Wunsch bei einem Einsatz gerne mit dabei ist).
Als Sexualpädagogin bin ich befähigt, Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrer Entscheidungskompetenz in Bezug auf sexuelle Gesundheit zu fördern.
Dies fördere ich durch echten und authentischen Aufklärungsunterricht an Schulen oder durch Workshops für Erwachsene.
Kommst du auch an Schulen für Aufklärungsunterricht?
Ja, ich kann bereits ab dem Kindergarten sexualpädagogische Einsätze planen und durchführen. Es ist mir ein Anliegen, dass jedes Kind die Chance bekommt auf eine altersadäquate Aufklärung, denn sexuelle Bildung ist ein Menschenrecht. (WHO)
Ist dir das nicht peinlich?
Mir ist so gut wie kein Thema peinlich. Ich bin sehr offen und rede gerne. Falls mir ein Thema zu persönlich oder zu nahe geht, kommuniziere ich das auch so.
Gibt es Themen, über die du nicht sprichst?
Kaum. Aber es gibt Themengebiete, auf denen ich mich nicht so gut auskenne, dann verweise ich gerne auf andere Fachspezialist*innen oder Fachstellen.
Muss man in deinen Workshops alles von sich preisgeben?
Überhaupt nicht. Jede*r darf sich so einbringen wie es für sie/ihn angenehm ist. Wenn du lieber einfach zuhörst, gerne. Wenn du dich gerne direkt einbringst, gerne. Es soll für alle Teilnehmer*innen stimmen.
Ich kann und weiss doch schon alles, warum soll ich in einen deiner Workshops kommen?
Die Sexualität ist ein lebenslanger Lernprozess. Jeder Mensch verändert sich stetig, und so auch deine Sexualität. Stell dir mal vor: du hattest bestimmt noch andere sexuelle Interessen als du 18 warst, als mit 30 Jahren?
Daher gibt es immer wieder Neues, in jedem Lebensalter, welches dich beschäftigt oder interessiert. Akzeptiere dass sich deine Sexualität, wie dein Körper, verändert und das ist auch gut so und normal.
Was ist der Unterschied zwischen Sexualpädagogik und Sexualtherapie?
Die Sexualtherapie ist oftmals im 1:1 Setting und geht auch sehr oft auf die Psyche des Beratungssuchenden ein. In der Sexualpädagogik steht das «lehren und fördern» von sexuellen Kompetenzen im Vordergrund und dies im schulischen oder Gruppe-Setting. Ich vermittle als Sexualpädagogin Wissen und verhelfe durch Gedankenanstössen zur Selbstreflexion.
Kannst du mich auch beraten, bei meinem «Problem»?
Kann ich, aber wie in der vorherigen Frage beschrieben, kann ich nicht auf eventuelle psychische Ursachen eingehen, da würde ich dann auf eine Sexualtherapeut*in weiter verweisen. Jedoch kann ich gerne Hilfe bieten, in dem ich zuhöre und ohne zu werten, Tipps oder Anregungen zur Selbstreflexion anleiten.
Beratungsgespräche können wir gerne Online durchführen, oder vielleicht auch bei einem Spaziergang.
Was ist sexuelle Gesundheit?
Der Begriff der sexuellen Gesundheit als Unterkategorie der mentalen Gesundheit wurde durch die WHO (World Health Organisation) definiert und von mehreren Kommissionen bzw. Ländern ergänzt und präzisiert. Seit 2011 ist die sexuelle Gesundheit durch das Regionalbüro Europa der WHO wie folgt definiert:
Sexuelle Gesundheit ist untrennbar mit Gesundheit insgesamt, mit Wohlbefinden und Lebensqualität verbunden. Sie ist ein Zustand des körperlichen, emotionalen, mentalen und sozialen Wohlbefindens in Bezug auf die Sexualität und nicht das Fehlen von Krankheit, Funktionsstörungen oder Gebrechen. Sexuelle Gesundheit setzt eine positive und respektvolle Haltung zu Sexualität und sexuellen Beziehungen voraus sowie die Möglichkeit, angenehme und sichere sexuelle Erfahrungen zu machen, und zwar frei von Zwang, Diskriminierung und Gewalt. Sexuelle Gesundheit lässt sich nur erlangen und erhalten, wenn die sexuellen Rechte aller Menschen geachtet, geschützt und erfüllt werden
Als Bestandteil seiner Grundbedürfnisse und seiner Gesundheit hat jeder Mensch das Recht, seine Sexualität auszuleben, da sie ein integraler Bestandteil des gesundheitlichen Gleichgewichts ist.
Warum bist du Sexualpädagogin geworden?
Durch pure Leidenschaft zum Thema. Mein Plan war es einmal, mit 30 Jahren dann den Quereinsteiger als Primarlehrerin zu machen. Jedoch fühlte es sich dann doch nicht danach an und ich habe mir überlegt was ich ansonsten Sinnvolles machen könnte. Über Sexualität zu reden viel mir immer schon sehr leicht und ich bemerkte, dass viele Freunde von mir auf mich zukamen bei Fragen, also strahlte ich diese Offenheit gegenüber dem Thema wohl auch aus. Also, beste Voraussetzung um die Ausbildung zur Sexualpädagogin zu mache